Literaturtipps
Romane und Erzählungen:
Bernlef: Bis es wieder hell ist
Nagel & Kimche, München 2007
1984 wagte es Bernlef als Erster, in einem Roman den Prozess einer Alzheimer-Erkrankung aus der Innensicht zu schildern. Außerdem erzählt er darin die ergreifende Liebesgeschichte eines alten Ehepaars.
Margaret Forster: Ich glaube, ich fahre in die Highlands
Fischer Taschenbuch 2011
Mrs. McKay, von ihrer Familie liebevoll «Grandma» genannt, ist alt im bittersten Sinn des Wortes. Grandma leidet an Altersdemenz. Ein Leben lang hat sie für ihre Familie gesorgt, nun ist sie auf die Hilfe anderer angewiesen.
Lisa Genova: Mein Leben ohne Gestern
Luebbe Verlagsgruppe, 2009
Mein Leben ohne Gestern ist ein schmerzliches Porträt und ein Buch, das Sie nicht vergessen werden. Lisa Genova zeigt uns: Wenn die Gedächtnisleistung nachlässt, bleiben immer noch die Gefühle.
Andea Gerster: Dazwischen Lili
Lenos Verlag, Basel 2008
Seit eineinhalb Jahren betreut Ana zu Hause ihre zunehmend demente Schwiegermutter. Schliesslich sind es ausgerechnet Lili und ihre Krankheit, die Ana ermöglichen, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen.
Christoph Held: Wird heute ein guter Tag sein ? Erzählungen aus dem Pflegeheim
Zytglogge, Oberhofen a. Thunersee 2010
Hanne-Vibeke Holst: Der perfekte Plan
Diana Verlag 2010
Jeder Tag, an dem sie noch klar denken kann, ist ein Gewinn. Denn Elizabeth Meyer weiss, dass dieser Zustand nicht von Dauer ist: die Diagnose lautet Alzheimer.
Stefan Merrill Block: Wie ich mich einmal in alles verliebte
DUMONT Verlag 2008
Erzählt wird über eine Familie, die seit Generationen an Alzheimer leidet.
Heidi Schänzle-Geiger, Gerhard Damman (Hrsg): Alois und Auguste. Geschichten über das Vergessen, Alzheimer und Demenz.
Huber Verlag, Frauenfeld 2009
Geschichtenerzähler aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich schreiben über das Vergessen.
Martin Suter: Small World
Digonenes Verlag, Zürich 1999
Kriminalroman
Persönliche Erfahrungen:
Christine Bryden: Mein Tanz mit Demenz. Trotzdem positiv leben
Huber Verlag, Bern 2011
Mit ihrem Buch und ihrer positiven Lebenseinstellung unterstützt sie viele Menschen mit Demenz, stärkt ihre Autonomie, Kompetenzen und Selbstachtung, und vermittelt Angehörigen und professionell Tätigen wie sie gut und individuell unterstützen können.
Demenz Support Stuttgart: «Ich spreche für mich selbst». Menschen mit Demenz melden sich zu Wort
Mabuse Verlag, Frankfurt am Main 2010
In diesem Buch ergreifen Menschen mit Demenz das Wort. Sie artikulieren Wünsche und Forderungen, an das unmittelbare soziale Umfeld und an die Gesellschaft. Auch Stimmen aus Ländern, in denen bereits eine organisierte Selbstvertretung von Menschen mit Demenz existiert, wurden in den Band aufgenommen.
Julia Engelbrecht-Schnür, Britta Nagel: Wo bist Du? Demenz – Abschied zu Lebenszeiten
Hoffmann und Campe, 2009
Mit entwaffnender Offenheit haben Töchter und Söhne, Ehepartner und Enkel gegenüber den Autorinnen die Erfahrungen, ihre Wut und Verzweiflung im Umgang mit ihren kranken Nächsten gesprochen.
Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil
Hanser Verlag, München 2011
Arno Geiger schliesst nochmals Freundschaft mit seinem Vater; er begleitet ihn viele Jahre, versucht, seine oft eigenwilligen Sätze zu verstehen, und entdeckt, dass es in der Person des Vaters alles noch gibt, Charme, Selbstbewusstsein und Witz.
Susi Hofmann: Requiem für Luisa – Der lange Abschied von einer Alzheimer-Kranken
Books on Demand 2011-11-21
Eine Frau erkrankt bereits mit 50 Jahren an Alzheimer, in fortgeschrittenem Krankheitsstadium wird sie in eine Spezialklinik verlegt. Dort wird sie während Jahren von ihrer jüngeren Cousine, der Journalistin Susi Hofmann, regelmässig besucht.
Katrin Hummel: Gute Nacht, Liebster. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen
Bastei Lübbe 2011
Richard Taylor: Im Dunklen würfeln. Portraits, Bilder und Geschichten einer Demenz
Hans Huber Verlag, Bern 2011
In diesem Band sind die stärksten und eindringlichsten Aussagen, Beschreibungen und Metaphern von Richard Taylors Leben mit seiner Demenz zusammengefasst.
André Winter: Bleib, wie du wirst – Deine Demenz, unser Leben
Stiftung der rote Faden, Luzern 2011
In sechs eindringlichen Erzählungen erleben Angehörige die Demenz eines vertrauten Menschen. Diese Geschichten zeigen auf, wie Lebensqualität für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen möglich ist.
Brigitta Wider: Späte Rosen. Mein Vater, das Leben und ich
Claudia Wartmann Natürlich, Oberengstringen 2011
Was bedeutet es, seinen Vater oder seine Mutter im Pflegeheim «abzugeben»? Brigitta Wider kennt die Schuldgefühle, die Zweifel und die Trauer über das Zurücklassenmüssen eines Elternteils.


