Aktuell geförderte Forschungsprojekte

 

Exploration des facteurs influençant l’impact d’une pratique de l’activité physique regulière auprès de la personne âgée >65 ans avec une démence.

Die Fähigkeit, Alltagstätigkeiten auszuführen, wird durch ein regelmässiges Bewegungstraining gefördert. Die Nützlichkeit eines solchen Trainings für ältere, mässig bis sehr demenzkranke hospitalisierte Patienten ist wenig beschrieben. Diese Studie hat das Ziel, die Wirksamkeit eines Bewegungsprogramms sowie Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, zu untersuchen. Sollte sich das Bewegungsprogramm als wirksam erweisen, kann es auch demenzkranken Personen, die zuhause leben, nützen.

Projektleitung: Elisabeth Bürge, Haute école de santé, Genève (heds)
 

 

Repräsentative Erhebung zur primärärztlichen Versorgung Demenzkranker in der Schweiz unter besonderer Berücksichtigung leitlinienkonformer Diagnostik und Therapie

Mittels einer schweizweiten, repräsentativen Online-Erhebung wollen wir herausfinden, inwieweit Hausärzte und Hausärztinnen Demenzen früh erkennen und bei der Diagnostik und Therapie die anerkannten Leitlinien umsetzen. Hierzu kommen u. a. Fallgeschichten zum Einsatz. Mit diesem etablierten Verfahren haben wir bereits Vorerfahrungen. Die aktuell erhobenen Daten sollen Ausgangspunkt gezielter Informations- und Schulungsprogramme sein, mit dem Ziel die primärärztliche Versorgungsqualität und Früherkennung Demenzkranker zu verbessern.

Projektleitung: Prof. Dr. med. Gabriela Stoppe, Dr. med. Lienhard Maeck, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel
 

 

Motivationale Reservekapazität als protektiver Faktor bei leichter Alzheimer-Demenz (AD) und leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI)

In einer Längsschnittstudie wird ein Modell der Motivationalen Reservekapazität (MR) überprüft. Das Modell nimmt an, dass ein lebenslanges Training in motivationalen Fähigkeiten zu einer Kompensation geschädigter neuronaler Netzwerke führt. Untersucht wird, inwiefern frühere motivationale Fähigkeiten den kognitiven Abbau bei der Alzheimer-Demenz und die Konversion von MCI zur Alzheimer-Demenz vorhersagen, sowie das Auftreten von Depression und Apathie. Die Ergebnisse werden helfen, Menschen mit einem Risiko für Alzheimer-Demenz sowie Apathie/Depression zu identifizieren, so dass sie entsprechende Therapieangebote erhalten. Da motivationale Fähigkeiten trainierbar sind, sollten sie dann in Präventionsmassnahmen berücksichtigt werden.

Projektleitung: Dr. Simon Forstmeier, Universität Zürich, Psychologisches Institut, Psychopathologie und Klinische Intervention