Demenzkrankheiten

Als Demenz bezeichnet man einen Zustand des Gehirns, bei dem im Vergleich zu früher mehrere Fähigkeiten gestört sind. Bei allen Demenzformen ist das Gedächtnis beeinträchtigt und zusätzlich mindestens noch ein weiterer Bereich wie Sprache, Handeln, Erkennen von Menschen oder Gegenständen, Planen und Organisieren von alltäglichen Dingen. Von einer Demenz spricht man dann, wenn die Störungen eine betroffene Person bei ihren Aktivitäten des täglichen Lebens einschränken.

 

Auf den folgenden Seiten und in den jeweils nebenstehenden Dokumenten finden Sie wichtige Informationen und hilfreiche Anleitungen zu den Demenzkrankheiten. Sie behandeln die folgenden Themen:

 

Welche Demenzformen gibt es und welche Ursachen stecken dahinter?

Es gibt verschiedene Formen der Demenz: Am bekanntesten und häufigsten ist mit rund 50% der Fälle die Alzheimer-Demenz (kurz: Alzheimer). Ebenfalls häufig ist die vaskuläre Demenz mit ca. 20%.

 

Wie können Sie vorbeugen?

Selbstverständlich können wir unsere Gesundheit weder vorhersehen, noch völlig steuern. Der Wissenschaft liegen heute aber ermutigende Resultate vor, die aufzeigen, dass wir unser Gehirn fit und gesund halten können. Körperliche und geistige Fitness vermindern das Risiko, an einer Demenz zu erkranken.

 

Wie können Sie sich abklären lassen und zu einer Diagnose kommen?

Der Hausarzt ist meist die erste Anlaufstation, die endgültige Diagnose sollte durch einen Experten oder eine Memory-Klinik erstellt werden. Je früher die Diagnose gestellt werden kann, desto besser. Denn dann können sich alle, die betroffene Person und ihre Angehörigen, rechtzeitig darauf vorbereiten, entsprechende Massnahmen treffen und Hilfe organisieren. So können auch alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Manchmal kann auch eine Demenz ausgeschlossen werden und stattdessen wird eine Depression oder eine normale Hirnalterung festgestellt.

 

Wie lässt sich Demenz behandeln?

Gewisse Hirnleistungsstörungen können behandelt und geheilt werden (z.B. bei Schilddrüsenunterfunktion). Bis heute gibt es keine Behandlung, die Alzheimer heilen oder aufhalten könnte. Aber es gibt verschiedene Therapien, die es den Patienten erlauben, länger selbständig zu bleiben. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Angehörigen aus.

 

Dezember 2011